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Die Mietpreisentwicklung in Berlin

Posted on 29. August 2013 | Kommentare deaktiviert

Die Mietpreise in der Hauptstadt Berlin steigen von Jahr zu Jahr. Im Jahr 2013 sind die Mieten um 14% im Durchschnitt angestiegen, im Vorjahr lag der Wert bei 8%. Es sind nicht mehr nur die Bezirke Mitte und Prenzlauer Berg, in denen über hohe Mieten geklagt wird, auch das einst günstige Viertel Kreuzberg ist mittlerweile ein teures Pflaster.

Folglich ist eine Mietwanderung zu beobachten. Mieter werden aus den einst günstigen Innenstadtbezirken von den steigenden Preise in die Randbezirke gedrängt. Aber auch in Neukölln, Marzahn oder Hellersdorf, in denen die Preise bisher günstig waren, steigen die Mieten enorm an.

Ein Grund dafür ist, dass Berlin wächst und immer mehr Leute in die Hauptstadt ziehen. Berlin ist die einzige Großstadt in Deutschland, die so schnell wächst und einen dynamischen Bevölkerungsprozess durchlebt. Gerade in den letzten Jahren sind es auch viele junge Menschen aus Europas Süden nach Berlin gezogen.

Mietpreisentwicklung

Mietpreisentwicklung

Ein weiterer Grund ist die Gentrifizierung. Quartiere werden aufgewertet, indem in die zunächst günstigen Mietwohnungen Studenten, Kreative oder Junge Leute ziehen. In dem Viertel entwickelt sich ein belebter öffentlicher Raum und die zunehmende Attraktivitätssteigerung wirkt sich auch auf die Mietwohnungen aus. Restaurierungen und Renovierungen sind Gründe, warum die Mietpreise angehoben werden.

Ein dritter Grund für die Mietpreisentwicklung in Berlin ist die zunehmende Eigentumswohnungsquote. Immer mehr Mietwohnungen werden aufgekauft, was den Markt des freien Mietraums einschränkt. Die Folge sin eine steigende Nachfrage für ein sinkendes Angebot.

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